Woody Allen war mal der Lieblingsneurotiker vieler Kinogänger – bis Mia Farrow ihm Kindesmissbrauch vorwarf. Foto: AP/Carlo Allegri

Manche wollten die Veröffentlichung laustark verhindern, aber nun ist sie da: Woody Allens Autobiografie „Ganz nebenbei“. Darin erzählt Allen von seiner Jugend, seinen Schrullen, seinen Filmen – und er nimmt Stellung zu den Missbrauchsvorwürfen.

Stuttgart - Was hätte das für ein Buch werden können! Woody Allen, dieser wunderliche, von Kinomoden völlig abgekoppelte Autorenfilmkauz aus Manhattan, legt seine Autobiografie vor. In „Ganz nebenbei“ geht es derart um Allens Herkunft, sein Selbstverständnis, seine Mischung aus Egomanie und Selbsthass, und natürlich um sein originelle Meisterstücke und gründliche Fehlgriffe umfassendes Werk, dass man sofort alle Woody-Allen-Filme noch einmal sehen möchte, nicht nur „Der Stadtneurotiker“ und „Manhattan“ sowie „Ehemänner und Ehefrauen“, sondern auch die verquälten und verpatzten Anstrengungen.

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