Verdichtetes Bauen – wie hier in Bietigheim-Bissingen – ist gefragt.. Foto: Wilhelm Mierendorf

Die Bundesregierung hat den Bau von 1,5 Millionen neuer Wohnungen versprochen. Was ist darauf geworden? Hat sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich entspannt, oder gerade nicht?

Berlin - Bemerkenswerte Wendung in der Debatte über Einfamilienhäuser und Flächenfraß: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat vor einer weiteren Verödung der deutschen Innenstädte bei gleichzeitiger Ausweisung neuer Baugebiete im ländlichen Raum gewarnt. „Wir haben ein dickes Problem, schon seit längerer Zeit“, sagte Seehofer am Dienstag in Berlin. Während die Stadtzentren an Attraktivität verlören und in vielen Dörfern die Ortskerne verfielen, entstünden in der Peripherie weiter neue Siedlungen. Die Politik müsse „zwingend“ überlegen, wie die Inanspruchnahme von Land reduziert und die Zentren gestärkt werden können, sagte Seehofer.

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