Frühlingshafte Temperaturen im Februar. (Symbolbild) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Den wärmsten Wintertag, beinahe die meisten Sonnenstunden aber auch fast am meisten Regen – Das Wetter in den Wintermonate Dezember, Januar und Februar war ein Auf und Ab. Das ist die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes:

Offenbach - Baden-Württemberg hatte in diesem Winter deutschlandweit den wärmsten Wintertag, beinahe die meisten Sonnenstunden aber auch fast am meisten Regen. Laut einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Monate Dezember, Januar und Februar war der Südwesten mit nahezu 195 Sonnenstunden das zweitsonnigste Land. Mit annähernd 225 Litern pro Quadratmeter lag er zugleich auf Platz zwei bezüglich Niederschlägen. Einen bundesweiter Rekord wurde in Bernau im Südschwarzwald gemessen: Im Ortsteil Goldbach fiel am 28. Januar mit 87,4 Litern pro Quadratmeter die größte Tagesmenge. Insgesamt mussten Menschen im Südschwarzwald mit rund 585 Litern pro Quadratmeter die deutschlandweit größte Gesamtsumme Regen ertragen.

In ganz Deutschland war der Winter 2020/21 erneut zu warm - zum zehnten Mal in Folge. Der Temperaturdurchschnitt in Baden-Württemberg lag bei 2,1 Grad und damit auch 2,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. In Ohlsbach im Ortenaukreis wurden am 25. Februar ungewöhnlich milde 22,0 Grad gemessen - der höchste Winterwert in ganz Deutschland.

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