Ein Sieg mit schalem Beigeschmack: Jelena Rybakina und Trophäe. Foto: dpa/Kirsty Wigglesworth

Die gebürtige Russin Jelena Rybakina, die für Kasachstan startet, gewinnt Wimbledon. Ihr Triumph beim größten Tennisturnier der Welt wird in Zeiten des Angriffskriegs zum Politikum.

Am Ende kamen die Emotionen doch. Lange war es um den Krieg und das Politikum ihres Sieges gegangen, nach den harten Themen kam die Rede bei der Pressekonferenz auf die Eltern der Wimbledon-Gewinnerin. Und dann, ja dann, flossen bei der gebürtigen Russin Jelena Rybakina, die für Kasachstan startet, die Tränen. Mit der Frage nach den Gefühlen und den Eltern änderte sich die angespannte Atmosphäre mit einem Schlag, sie war ein Ventil für die Siegerin, die alles rausließ. Rybakina gab sich nun schlagfertig. „Ihr wolltet doch Emotionen sehen“, sagte sie und blickte tränenüberströmt ins Auditorium: „Ich habe sie zu lange zurückgehalten.“

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