Elefanten sind Herdentiere. Jungbullen leben in separaten Junggesellengruppen, suchen aber immer wieder den Kontakt zur Herde der Mutterkühe. Foto: WWF-Greater Mekong/Wayuphong Jitvijak/Picasa

Die Elefantenwelt, die in der Wilhelma gebaut wird, soll weltweit einzigartig werden. Die Tiere können sich begegnen und separieren, wie es ihnen gefällt. Der Neubau wird deshalb teilbar sein und fördert das Sozialverhalten der Tiere.

Stuttgart - Die Zucht von Elefanten in europäischen Zoos wird sich grundlegend verändern. Das kündigt Thomas Kölpin an, Direktor der Wilhelma und Dickhäuter-Spezialist. An den neuen Maßstäben muss sich die geplante Elefantenwelt messen. Am höchsten und nördlichsten Ende des zoologisch-botanischen Gartens, wo ehemals Ziegen dem Futter aus Kinderhand nachjagten, entsteht ein ehrgeiziges Projekt. Auf dem 1,5 Hektar großen Gelände entsteht eine Anlage, die sich dreiteilen und bei Bedarf wieder zusammenlegen lässt. „Elefanten sind sehr soziale Wesen“, sagt Thomas Kölpin. „Dass man ihre sozialen Bedürfnisse befriedigt, ist ein ganz wichtiger Schlüssel zum Wohlbefinden von Tieren.“

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen

Oder finden Sie hier das passende Abo: