Im Herbst werden Rehe und andere Wildtiere oft Opfer von Unfällen, da sie in der Dämmerung über Straßen wechseln. Foto: dpa/Wolfgang Kumm

Im Herbst häufen sich die Wildunfälle. Jäger und Automobilverbände raten: Fuß vom Gas – vor allem in der Dämmerung und bei Nacht.

Untertürkheim - Im Verkehrsfunk häufen sich die Meldungen über „ein totes Tier auf der Fahrbahn.“ Jäger, Polizei und Autoversicherer wundern sich über die Zunahme der Wildunfälle im Herbst nicht. Für Klaus Lachenmaier vom Landesjagdverband sind die Gründe klar: „Die Tage werden wieder kürzer und die Zeiten der Dämmerung decken sich mit den Hauptverkehrszeiten zum Arbeitsbeginn sowie zum Feierabend.“ In der Dämmerung und bei Nacht sind aber auch viele Wildtiere aktiv. Auf der Suche nach Futter wechseln Rehe, Hasen, Wildschweine in der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht gerne von einem Revier ins nächste und müssen dabei auch Straßen überqueren. Auch kleinere Säugetiere, wie Igel, Marder und Katzen versuchen im Schutz der Dunkelheit ihr Glück.

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