US-Flagge mit Totenköpfen und Hakenkreuzen bei einer Demonstration in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Foto: AFP

Die Krise des alten Westens, namentlich der USA und Europas, ist viel größer, als dieser selbst annimmt, kommentiert Christian Gottschalk.

Stärke und Skrupellosigkeit, das hat man bisher mit Regimen in Moskau und Riad, in Teheran und in Peking in Verbindung gebracht. Dass auch die USA Stärke und Skrupellosigkeit im Repertoire haben, wird dieser Tage einmal mehr offensichtlich. Den Präsidenten eines unabhängigen Landes entführen, Schiffe auf den Weltmeeren beschlagnahmen, all das hat mit rechtlichem Vorgehen nicht mehr viel zu tun. US-Präsident Donald Trump, schon immer ein gewisser Bewunderer von Wladimir Putin, versucht sich darin, in dem Teil der Welt, den er aus irgendwelchen Gründen für sich und die USA beansprucht, eine Ordnung nach eigenem Gutdünken zu schaffen. Das ist Machtpolitik wie aus dem Lehrbuch.

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