Nach dem 4:0 des VfB Stuttgart bei Werder Bremen haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Am Sonntagabend war der VfB Stuttgart in der Bundesliga bei Werder Bremen zu Gast – und hat ungefährdet mit 4:0 an der Weser gewonnen. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war wichtig am Ende das dritte, das vierte Tor zu machen. Das Spiel in Hamburg war auch in Überzahl, dass wir das vergeigt haben, haben wir jetzt komplett abgeschüttelt. Es gibt Leichteres als am Sonntagabend um 19.30 Uhr in Bremen zu spielen. Die Anfangsphase war offen, da müssen wir ehrlich sein. Bremen hatte seine Situationen, die wir dann überstehen. Es fällt mir sehr schwer beim 1:0 von Deniz zu erkennen, warum auf Abseits entschieden wurde. Wo wird da die Linie angesetzt wird, ist mir nicht klar. Ab dem Abseitstor war es dann ein sehr rundes Spiel.“
Werder-Trainer Horst Steffen: „Die Anfangsphase war ordentlich von uns, da sind uns einige gute Angriffe gelungen, die nicht zum Tor führen. Dann hat Stuttgart die Kontrolle übernommen und wir kamen nicht mehr zu den Entlastungsangriffen wie in der Anfangsphase. In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel dann nicht mehr offen gestalten. Der VfB hat gute Angriffe gefahren und hatte großes Selbstvertrauen.“
VfB-Flügelstürmer Jamie Leweling: „Bremen hatte viele Chancen am Anfang. Aber wir waren eigentlich direkt da. Nach der Roten Karte haben wir es dann locker runtergespielt. Ich habe am Samstag Weitschüsse im Training geübt. Jetzt wird jeden Tag geübt. Für mich war es ein guter Tag. Gegen Hoffenheim am nächsten Samstag werden wir sehen, wo wir stehen.“
Werder-Stürmer Justin Njinmah: „Als wir die Gelb-Rote Karte kassiert haben, da weißt du wenn du gegen Stuttgart spielst, dass es dann eklig wird. Sie haben uns dann laufen lassen. Bei 3:0 war dann finito.“
Werder-Sportvorstand Clemens Fritz : „Ich fand die Stuttgarter sehr ballsicher, sehr aktiv in ihrem Spiel. Dann hatten wir in der Abwehr die eine oder andere Situation, in der die Abstimmung nicht gestimmt hat. Dann gehen wir mit 0:2 in die Halbzeit, was wir uns sicher auch anders vorgestellt haben. Und in der zweiten Halbzeit kommt dann einiges zusammen: mit der Verletzung von Marco Friedl und mit der Gelb-Roten Karte wurde es dann sehr sehr schwierig.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Es war ein gutes Spiel von uns, wir haben verdient gewonnen – man hat gesehen, dass wir aktiv sein wollten und das Geschehen bestimmen wollten.“
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