Vor dem Weißen Haus protestieren Demonstranten gegen Donald Trump. Foto: AP/Brandon, AFP/Smialowski

Donald Trump reagiert auf seine Stimmverluste mit Vorwürfen über angeblichen Wahlbetrug. Die US-Wahl wird zur Nervenschlacht.

Washington - Bedenkt man, welche Zitterstunden Amerika gerade durchmacht, da die letzten Briefwahlstimmen ausgezählt werden, geht es am Gitter vorm Lafayette-Park erstaunlich entspannt zu. Aus einem Lautsprecher dröhnt Bob Marley. Ein älterer Herr, der ansonsten Stadtrundfahrten anbietet, hat ein Stück Pappe auf den Klapptisch gestellt, an dem er sitzt: Man möge bitte nett zueinander sein. Es sind gerade einmal 60, vielleicht 70 Menschen, die sich an dem Abend, an dem Donald Trump seine erste Pressekonferenz nach der Wahl gibt, am Rand des Parks versammelt haben. Einige tanzen nach Marleys Klängen, die Stimmung lässt eher an ein Reggae-Festival als an eine Nervenschlacht denken. Keine Spur von den zornigen Aktivisten, von denen der Präsident so oft spricht.

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