Um diese Plakate am Rande der Gehwege wird gestritten. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Veranstalter hadern immer noch mit der neuen Konzeption für Werbung an Straßen und auf Plätzen in Stuttgart. Zuletzt schien man auf dem Weg zu einem Kompromiss, nach einem Vorschlag der Verwaltung sollen aber nun doch Plakatflächen wegfallen.

Stuttgart - Der Streit ebbt nicht ab. Nachdem die Stadtverwaltung nun ihre Vorlage zur „Neukonzeption der Werbung im öffentlichen Straßenraum“ erstellt hat, sind die Stuttgarter Veranstalter alarmiert. Sie hatten zuletzt gefordert, dass die Gastspiel- und Veranstaltungswerbung an Fußgängerabschrankungen (GWA) in der bisherigen Zahl erhalten bleiben sollen. Ein sperriger Name, unter dem man sich schwer etwas vorstellen kann. Gesehen hat sie aber jeder schon mal. Gemeint sind jene Plakate in der Größe A1, die vornehmlich an den Kreuzungen hängen und die Straße vom Gehweg trennen. 850 gibt es davon. Nach dem Willen der Verwaltung soll es trotz aller Proteste künftig nur noch 730 geben. Am Dienstag sollen die Stadträte im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik darüber entscheiden.

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