Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat bereits zwei Mitarbeiter wegen Rechtsextremismus entlassen. (Archivbild) Foto: dpa/Daniel Karmann

Seit 2017 mussten einem Bericht zufolge bereits zwei Mitarbeiter das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) verlassen, weil sie sich angeblich rechtsextremistisch Verhalten haben.

Nürnberg - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat einem Bericht zufolge seit 2017 zwei Mitarbeiter wegen rechtsextremistischen Verhaltens entlassen. Einer der Mitarbeiter habe sich öffentlich antisemitisch geäußert, der andere sei Mitglied der Neonazi-Gruppe „Hammerskins“ gewesen, teilte ein Bamf-Sprecher gegenüber der „Welt“ (Dienstagsausgabe) mit. Das Amt gehe „Fällen von rechtsextremistischen Verhaltensweisen unter seinen Mitarbeitenden konsequent nach“.

Vergangene Woche war erstmals ein Lagebericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz über „Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden“ vorgestellt worden. Demnach wurden bei Sicherheitsbehörden des Bundes zwischen 2017 und März 2020 insgesamt 13 Mitarbeiter wegen rechtsextremer Vorfälle aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Das Bamf gilt nicht als Sicherheitsbehörde und wurde in dem Lagebericht nicht berücksichtigt.

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