Die Ludwigsburger Wasserballer (re., Dieter Gscheidle) fühlen sich verschaukelt. Foto:  

Der SV Ludwigsburg wirft dem Ausrichter des ersten Wasserball-Bundesliga-Turniers im März massive Verstöße gegen das Corona-Hygienekonzept des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) vor. Nun läuft eine Klage.

Ludwigsburg - Die Worte sind deutlich, die Kritik scharf: Der Wasserball-Bundesligist SV Ludwigsburg moniert, dass beim ersten Bundesliga-Turnier im März in Berlin massiv gegen das Corona-Hygienekonzept des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) verstoßen wurde. Zum einen seien laut SVL-Vizepräsident Matthias Nagel keinerlei Zugangskontrollen in der Halle vorgenommen worden, zum anderen sei seinem Verein erst unmittelbar vor dem ersten Spiel gegen die WF Spandau 04 mitgeteilt worden, dass es mindestens einen Coronafall bei den Berliner gab. Das Spiel wurde sehr kurzfristig und aus SVL-Sicht nicht regelkonform abgesagt. „Die anderen Vereine wussten wohl schon drei Tage vor dem Turnier über den Coronafall Bescheid, nur wir nicht. Wir sind komplett überfahren worden von den Ereignissen“, schimpft Nagel.

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