Julius Wörn nimmt Maß. Mit dem SV Cannstatt startet er am Sonntag in die Saison. Foto: /Bela Sportfoto

SV Cannstatt startet mit neuem Trainer Jürgen Rüdt am Sonntag, 21. November, mit Heimspiel gegen Fulda in die Saison 2021/22.

Bad Cannstatt - Für Frühjahr 2022 ist die Fertigstellung des 44 Millionen Euro teuren Sportbads im Neckarpark geplant. Die moderne Schwimm-Arena soll den Sport in der Landeshauptstadt voranbringen. Aber nicht nur der Schwimmsport soll davon profitieren, auch Wasserball. Und eben dieses Bauwerk mit all seinen Vorzügen und Möglichkeiten war für den ehemaligen Bundesliga-Spieler Jürgen Rüdt Anlass und Motivation genug, nach den Jahren 2003 bis 2004 und 2013 bis 2015 nochmals das Traineramt beim Zweitligisten SV Cannstatt zu übernehmen. „Das Sportbad wird eine tolle Sache und als Erstligist möchte ich mit dem SVC im nächsten Jahr dort spielen“, sagt Rüdt. Aus seiner Aussage wird das Saisonziel schnell klar: der Aufstieg. Dafür müssen die Cannstatter in der neun Teams starken 2. Bundesliga-Süd Erster werden und sich dann in der Aufstiegsrunde behaupten. Der genaue Modus sei noch nicht klar, so Rüdt, der die Nachfolge von SVC-Trainerlegende Andras Feher (zurück in seine Heimat Ungarn gezogen) angetreten hat. Aus mehreren Gründen sieht er sein Team als Titelfavoriten. Der Blick in die Vergangenheit befeuert die Titelambitionen des Coaches. Im Vorjahr, als die Runde coronabedingt abgebrochen und nicht gewertet wurde, war das „Team mit 16:0-Punkten unangefochtener Spitzenreiter“. Diese damals schon meisterwürdige Truppe ist nicht nur zusammengeblieben, sondern habe sich durch Neuzugänge beziehungsweise Rückkehrer wie Julius Wörn (SV Würzburg) und Tim Kraut (SV Ludwigsburg) noch verbessert. Außerdem seien auch die Müller-Brüder – Miles und Evan – wieder regelmäßig dabei, was sich sicherlich ebenfalls positiv auswirken werde. Ein großes Plus des SVC sei auch der Fitness-Zustand der Akteure. „Im Vergleich zu anderen Vereinen in der Liga konnte die Mannschaft auch zu Lockdown-Zeiten ins Wasser, hatte Trainingsmöglichkeiten im Insel- und vereinseigenen Mombach-Bad.“ Als hartnäckigsten Nebenbuhler um den Titel sieht Rüdt die SG Stadtwerke München an. Mit der SG hatten die Cannstatter im Pokal schon das erste erfolgreiche Kräftemessen – man siegte mit einem Tor Unterschied.

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