Karl Maier auf dem Wasen: Das Festzelt wird wieder nicht ausgepackt und aufgebaut. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Was macht ein Festwirt, der nicht arbeiten darf? Karl Maier wartet nun seit 18 Monaten darauf, sein Zelt aufbauen zu können. Zum zweiten Mal bereits wurde das 175. Cannstatter Volksfest abgesagt. Es hätte eigentlich gestern beginnen sollen.

Bad Cannstatt - Wenn man Karl Maier während der Arbeit trifft, muss man normalerweise brüllen. Und gegen den Lärm anschreien, den eine Kapelle und Tausende Zecher in einem Festzelt umherbranden lassen. Man unterschätzt ja gerne die Arbeit, die Stimmbänder eines Wirtes leisten müssen. 17 Tage lang während des Volksfests müssen sie von früh bis spät funktionieren, dürfen sich von Zugluft und Alkohol nicht reizen lassen. Derzeit können sie ausruhen. Zwangsruhe. Maier trägt Jeans und Hemd statt Tracht, sitzt in seinem Büro im Stuttgarter Westen, statt in seinem Göckelesmaier-Zelt überall gleichzeitig nach dem Rechten zu schauen. Und man kann sich entspannt unterhalten.

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