Der Philosoph Peter Strasser beklagt eine fehlende Debattenkultur. Wenn keine Lösung möglich sei, solle jeder Mensch das Recht haben, sich abzuwenden. Zugleich sei es wichtig, den Gleichheitsgrundsatz für universell gültig erklären und sich dafür einzusetzen – „auch wenn er in den meisten Ländern der Welt mit Füßen getreten wird“ Foto: Christian Jungwirth

In Diskussionen gehe es heute oft nur darum, den Gegner als Psychopathen abzuwerten. Da könnte sich umdrehen und weggehen befreiend wirken, sagt der Philosoph Peter Strasser. Im Interview erklärt er, warum diese Haltung nichts mit Abkapselung oder Egoismus zu tun hat.

Stuttgart - Für eine „Ethik der Abwendung“ plädiert der österreichische Philosoph und Publizist Peter Strasser in seinem neuen Buch „Umdrehen und Weggehen“. In Diskussionen gehe es heute oft nur noch darum, den Gegner als Psychopathen abzuwerten. Da könnte sich umdrehen und weggehen manchmal befreiend wirken. Warum diese Haltung nichts mit Weltflucht und Egoismus zu tun hat, sagt Peter Strasser im Interview.

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