Mit Fackeln versammeln sich Warnstreikende am frühen Dienstagmorgen vor dem Bosch-Werk in Stuttgart-Feuerbach. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Die IG Metall startet bundesweit ihre Warnstreiks. Doch die Stimmung ist im Keller: In Stuttgart wird die größte Kundgebung von der Sorge um die Arbeitsplätze beherrscht. Von einer Lohnerhöhung hingegen ist kaum die Rede.

Stuttgart - Warnstreik-Routine war gestern – jetzt ist Krisenbewältigung angesagt. Unter ungewohnten Vorzeichen haben nach dem Ende der Friedenspflicht die Streikaktionen der IG Metall begonnen – in Baden-Württemberg beteiligten sich mehr als 6500 Metaller an Kundgebungen und Frühschluss-Aktionen. Wurden bei dieser Gelegenheit früher die Belegschaften mit kraftvoller Gewerkschaftsrhetorik auf eine längere Auseinandersetzung um höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten eingeschworen, so geht nun die Angst vor dem Abbau und der Verlagerung von Beschäftigung um – was praktisch jeden Redebeitrag prägt.

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