Deborah Hartmann, die Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, warnt vor einer Relativierung der Shoah durch Querdenker und Impfgegner. Foto: dpa/Annette Riedl

Die Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 steht wie kein zweites Ereignis für den kollektiv organisierten Holocaust. Ein schmerzhafter Besuch 80 Jahre danach.

Berlin - Eine lange Auffahrt, die in einem Rondell endet, Statuen, die den Weg säumen, ein Haupteingang mit klassizistischen Säulen. Ein richtiges kleines Schloss hat sich der Berliner Kaufmann Ernst Marlier im zweiten Jahr des Ersten Weltkriegs hier am Ufer bauen lassen. Drinnen ein gefliestes Foyer, von wo aus 1500 Quadratmeter Wohnfläche mit Parkett und hohen Decken zu erreichen sind – das gehobene Bürgertum soll schließlich etwas hermachen. Und erst der Blick aus dem Wintergarten.

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