Für einen Kleinbetrieb lohnt sich kein eigener Mähdrescher – das erschwert die Konkurrenz. Foto: imago/S. Bauerschmidt

Wie sollen die Bauern im Land künftig arbeiten und Lebensmittel produzieren? Dazu haben die Parteien, die im März um Sitze im Stuttgarter Landtag kämpfen, ganz unterschiedliche Vorstellungen.

Stuttgart - Mit ihren vergleichsweise kleinen Betriebsgrößen – 35 Hektar im Durchschnitt – stehen die Landwirte in Baden-Württemberg unter Druck: Zum einen im globalen Wettbewerb, aber auch durch die Konkurrenz von Agro-Konzernen in Norddeutschland. Ein Ausweg wäre die stärkere Vermarktung von regionalen Qualitätsprodukten – auch zu höheren Preisen. Darauf hatte die grün-schwarze Landesregierung ihre Politik bereits ausgerichtet, die meisten Parteien wollen es nach der Landtagswahl fortführen. Gesunde Lebensmittel, aber auch das Tierwohl – vor allem Missstände bei Transporten – sind Thema in allen Programmen. Die Landwirtschaft muss einen Beitrag zum Naturschutz leisten, das ist Konsens. Aber inwieweit Zwang ausgeübt werden muss, und ob Baden-Württemberg wirklich bis ins Jahr 2030 40 Prozent seiner Fläche auf Ökolandbau umstellen muss – das ist heftig umstritten. Zwei Parteien im Landtag lehnen das beispielsweise ab. Das steht in den jeweiligen Wahlprogrammen zur Gesundheitspolitik:

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