Syriens Machthaber Baschar al-Assad bei der Stimmabgabe in Duma Foto: AFP/Louai Beshara

Syriens Machthaber Assad will die Opposition vernichten und setzt mit der Inszenierung eines Urnengangs ein Zeichen der Teilung, meint unser Korrespondent Thomas Seibert.

Stuttgart - Das Theater der Präsidentenwahl in Syrien wird von Staatschef Assad als Beitrag zur Einheit des Landes verkauft. Auch nach mehr als zehn Jahren Krieg hielten die Syrer zusammen, sagte Assad bei der Stimmabgabe in der Stadt Duma - dort, wo seine Armee vor drei Jahren Giftgas gegen Rebellen einsetzte. Doch die Pseudowahl ohne Oppositionsbeteiligung, bei der Assads Sieg von vorne herein feststand, dient nicht der Einheit, sondern der Teilung Syriens.

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