Giorgia Meloni wollte ein Präsidialsystem mit einem vom Volk direkt gewählten Staatsoberhaupt einführen – das wird nicht klappen. Foto: AFP/Andreas Solaro

Der von der Postfaschistin Giorgia Meloni angeführte italienische Rechtsblock hat die Parlamentswahlen klar gewonnen, aber im Parlament keine Zweidrittelmehrheit errungen. Das ist von großer Bedeutung.

Mehr als vierhundert Journalisten aus dem Inland und aus der ganzen Welt hatten sich am Sonntagabend im noblen Römer Hotel Parco dei Principi eingefunden, um der Wahlparty der Siegerin beizuwohnen. Der Ansturm zeigt das Interesse – und zum Teil auch die Sorgen – die die vorgezogenen Parlamentswahlen hier und dort hervor gerufen haben. Als Giorgia Meloni lange nach Mitternacht endlich eintraf, jubelten ihr ihre Anhängerinnen und Anhänger begeistert zu, und die – voraussichtlich – erste Ministerpräsidentin der italienischen Republik versuchte, die Skeptiker zu beruhigen: „Wenn wir dazu aufgerufen werden, diese Nation zu regieren, werden wir dies für alle Italiener tun, mit dem Ziel, das Volk zu vereinen, das Verbindende zu fördern und nicht das Trennende.“ Man werde das Vertrauen der Wähler nicht missbrauchen.

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