Joe Biden konnte die Vorwahlen in New York und Kentucky für sich entscheiden. (Archivbild) Foto: AP/Matt Rourke

Joe Biden hat weitere Vorwahlen der US-Demokraten gewonnen. Biden siegte in den Staaten New York und Kentucky. Ende August soll er formal zum Herausforderer von Donald Trump gekürt werden.

Washington - Joe Biden hat die Vorwahlen der US-Demokraten in den Staaten New York und Kentucky gewonnen. Das Ergebnis vom Dienstag war keine große Überraschung, zumal der Ex-Vizepräsident genügend Delegiertenstimmen für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat sicher hat. Formal zum Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump gekürt wird Biden bei einem für Ende August geplanten Parteitag. Erwartungsgemäß gewann auch Trump die Vorwahlen der Republikaner in Kentucky.

Spannender waren in dem Südstaat die Vorwahlen um einen Senatssitz. Die Demokraten Amy McGrath und Charles Booker lieferten sich ein überraschend enges Rennen. Sie wollen im November dem Mehrheitsführer im Senat Mitch McConnell sein Mandat für Kentucky streitig machen. Dieser setzte sich bei der Vorwahl der Republikaner in dem Südstaat spielend durch. Kentucky hatte seit 1999 keinen demokratischen Senator mehr. Doch machen sich die Demokraten nach dem Sieg ihres Parteifreundes Andy Beshear beim dortigen Gouverneursrennen 2019 diesmal Hoffnungen.

In New York fanden am Dienstag auch Vorwahlen des Kongresses statt. Eines der spannendsten ist zwischen Eliot Engel und Jamaal Bowman. Engel bewarb sich um seine 17. Amtszeit im Repräsentantenhaus. Bowman wird von der progressiven demokratischen Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez unterstützt.

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