Das Bildungszeitgesetz ermöglicht das Lernen für den Beruf, die politische Bildung oder das Ehrenamt im Weiterbildungsurlaub. Foto: picture alliance/zerocreatives

Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (CDU) reformiert das Bildungszeitgesetz. Sie sieht „Vorteile für alle Beteiligten“ – doch die Gewerkschaften und die Arbeitgeber im Land halten an ihrer konträren Sicht auf den Weiterbildungsurlaub fest.

Stuttgart - Es war ein jahrelanger, erbitterter Konflikt, den sich Arbeitgeber, Gewerkschaften und bereits zwei Landesregierungen um das Bildungszeitgesetz geliefert haben. Erst im vorigen Herbst kehrte nach der Ankündigung von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, den Streit beilegen zu wollen, etwas Ruhe ein. Nun bringt die CDU-Politikerin eine Novellierung des Bildungszeitgesetzes auf den Weg und sieht sie als „tragfähige Lösung für alle beteiligten Akteure“. „Davon profitieren die Arbeitgeber- und die Arbeitnehmerseite gleichermaßen“, sagte sie unserer Zeitung. Das Landeskabinett hat den Referentenentwurf am Dienstag für die Verbandsanhörung freigegeben.

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