Fellbach (red) - Die Arbeiten für die Umgestaltung des Parks an der Schwabenlandhalle haben begonnen. Mit der Konzeption, die Teil der Maßnahmen zur Remstal Gartenschau ist, werden die in die Jahre gekommenen Grünflächen moderner gestaltet und das Wegekonzept überarbeitet.

Im September vergangenen Jahres haben die Gemeinderäte die Umgestaltung der Flächen entlang der Stadtbahnstrecke zwischen der Lutherkirche, der Tainer Straße und dem F.3-Bad sowie eine Aufwertung der dortigen Grünflächen beschlossen. Die Anlage ist teilweise 40 Jahre alt und daher sanierungsbedürftig. In den kommenden Wochen erfolgen die Tiefbauarbeiten, mit denen die Wege neu angelegt, Leitungsarbeiten erledigt und die Pflanzungen vorbereitet werden. Bis zum Beginn des Fellbacher Herbstes Anfang Oktober sind diese Vorarbeiten abgeschlossen. Nach dem Fest stehen dann bis Mitte November erste Anpflanzungen auf der 45 000 Quadratmeter großen Fläche auf dem Programm.

Mit den Pflanzungen „starten wir ein Feuerwerk“, ist Christiane Meßner überzeugt. Die Landschaftsgärtnerin vom Büro kienleplan führte zusammen mit Urs Müller-Meßner die Fellbacher Gemeinderäte und die Stadtspitze durch die Baustelle im Park der Schwabenlandhalle. Bis zur Eröffnung der Remstal Gartenschau im Mai 2019 soll die sogenannte Grünspange Süd in voller Blüte stehen.

Es geht aber nicht nur um Pflanzenbeete und kleine Teichanlagen, sondern um eine deutliche Aufwertung der Verbindung zwischen Lutherkirche und Schwimmbad. Die Wegeverbindung entlang der Tainer Straße wird für die Gartenschau grundlegend überarbeitet, die Parkflächen neugestaltet und die Teichfläche in der Nähe der Stadtbahn mit einem Steg versehen. „Hier können sie laufen und sich die Pflanzungen noch mal aus einer anderen Perspektive ansehen“, führte Meßner aus.

„Natürlich werden wir auch an der Lichtkonzeption arbeiten“, ergänzt Baubürgermeisterin Beatrice Soltys. Die Baustelle werde genutzt, notwendige Arbeiten mit einer Aufwertung zu verbinden. In den kommenden Jahren wird Fellbach nach und nach auf die energiesparenderen LED-Lampen umstellen.

Die jetzt angedachte Grünflächengestaltung, die Einbeziehung des Alten Friedhofs sowie die Weiterführung der Konzeption bis zur Esslinger Straße „steigert deutlich die Attraktivität und die Aufenthaltsqualität auch über die Gartenschau hinaus“ und gebe einen deutlichen Schub für die Stadt, ist Oberbürgermeisterin Gabriele Zull überzeugt.

Wegen der Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer muss die Wegeführung über den Platz geändert werden. Denn neben den Baggern müssen für die Abfuhr und Anlieferung von Baumaterialien auch schwerere Fahrzeuge den Platz befahren. Da der Bereich nicht nur als Schulweg und in der Mittagspause genutzt wird, sondern auch beliebtes Ziel für Familien und kleine Ausflüge ist, sind Sicherungsmaßnahmen notwendig. Die Stadt wird trotz der Beeinträchtigungen die Nutzung der Bänke möglichst umfangreich ermöglichen.

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