Aus Angst vor einer russischen Invasion haben sich Hunderte Zivilisten den ukrainischen Reservearmeen angeschlossen, darunter auch Kinder. Sie bereiten sich mit Holzgewehren auf ihren Einsatz vor. Foto: dpa/Efrem Lukatsky

Immer mehr russische Soldaten marschieren an der Grenze zur Ukraine auf. Die Menschen im Land bereiten sich auf den Ernstfall vor.

Kiew - Anfang Februar schlittern und schlingern die Menschen durch Kiew. Die Sonne hat schon so viel Kraft, dass sie den Schnee antaut. Auf dem gefrorenen Boden verwandeln sich die Wege aber in spiegelnde Flächen. Hinter der Sophienkathedrale hackt ein Mann das Eis auf. Über ihm streuen die goldenen Kuppeln so viel Licht über die Stadt, dass es wie Verschwendung wirkt. Als könnte morgen alles zu spät sein. Und so ist es ja auch. „Bestes Panzerwetter“, sagen Militärs. Vor Monaten schon nannten US-Geheimdienste den Februar als „idealen“ Zeitpunkt für eine russische Invasion in der Ukraine. Weil dann die gefrorenen Felder und Wege für Kampfpanzer so gut befahrbar sind.

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