Vom Hohgreutfels, über Oberlenningen, hat man eine fantastische Aussicht. Quelle: Unbekannt

Eine idyllische Wanderung zum nur wenig bekannten, aber interessanten Hohgreutfel auf der Schwäbischen Alb.

OchsenwangDer kaum bekannte, aber interessante Hohgreutfels ist heute unser Ziel. Start ist am Wanderparkplatz, zwischen Diepoldsburg und Engelhof, bei Ochsenwang. Auf dem Teersträßle gehen wir abwärts, mitten durch den Engelhof, dann auf Schotterweg weiter, der sich nach hundert Metern teilt. Wir biegen hier links ab und folgen der Beschilderung in Richtung „Wielandsteine 2,5 km“.

Es geht durch eine idyllische Landschaft. Einen Kilometer nach dem Engelhof, geht rechts ein Schotterweg ab, der laut Schild zum „Mittagsfels“ führt. Wir bleiben aber geradeaus, wandern an einem niedrigen Jägersitz vorbei. Der Weg macht dann eine Linkskurve – und mitten in dieser biegen wir rechts auf einen Wiesenpfad ab, folgen weiter der Beschilderung Wielandsteine. Nach 500 Metern kommen wir in den Wald. Ein weißes Schild weist hier nach rechts zu den Wielandsteinen. Wenige Meter danach ist linker Hand eine Grillstelle mit Sitzbänken, danach teilt sich der Pfad. Wir biegen hier links ab, zum Hohgreutfels. Es geht im Wald aufwärts. Wenig später sind wir am Hohgreutfels, ein Naturdenkmal auf 739 Metern Höhe. Man hat hier einen Traumblick in Richtung Nordwesten, etwa auf die hoch ragenden Wielandsteine am Albtrauf, sowie auf Oberlenningen und das Lenninger Tal, bis hin zum Stuttgarter Fernsehturm. Gegenüber ist die Albhochfläche bei Erkenbrechtsweiler.

Otto-Hoffmeister-Haus am Weg

Wir gehen zurück, am Grillplatz wieder vorbei, kommen wieder zum Wiesenpfad, biegen aber nicht auf diesen ein, sondern gehen gerade aus, auf einen Schotter-Wiesenweg, der in den Wald und nach 200 Metern wieder heraus führt. 300 Meter vor uns sehen wir weiße Wanderschilder. Hier führt ein Sträßchen rechts runter nach Oberlenningen. Wir aber queren es und folgen geradeaus zunächst der Radwegmarkierung Schopfloch auf einem aufwärts führenden Teerweg. Nach circa 300 Metern kommen wir in den Wald. Am höchsten Punkt biegen wir links ab (rechts geht es nach Schopfloch), auf einen breiten Schotterweg und folgen der weißen Beschilderung „Torfgrube 2,5 km“ (etwas verdeckt am Baumstumpf).

Immer geradeaus auf diesem Schotterweg kommen wir nach knapp zwei Kilometern aus dem Wald heraus und treffen hier auf eine Kreuzung. Wir wandern gerade aus weiter. Es geht in einen Teerweg über, leicht aufwärts. Wir genießen wieder einen weiten Blick auf dieser Albhochfläche, wandern vorbei am Kreuzstein (uraltes Steinkreuz an einer Baumgruppe). Wenig später sehen wir linker Hand den Beginn der Torfgrube, ein Hochmoor, das unter Naturschutz steht. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zum Otto-Hoffmeister-Haus, eines der bekanntesten Einkehrmöglichkeiten auf der Schwäbischen Alb (montags und dienstags zu).

Nach einer Einkehr gehen wir wieder circa 50 Meter zurück und biegen direkt nach dem Parkplatz rechts ab, auf einen Wiesenpfad, der dann in einen Holzbohlenpfad übergeht – mitten durch die Torfgrube. Danach kommen wir auf eine Wiese, biegen links ab, Richtung Waldrand. Der Wiesenpfad mündet auf einen Teerweg. Hier biegen wir erneut links ab. Nach circa 300 Metern kommt ein Querweg, hier folgen wir der Beschilderung Engelhof nach rechts. Es geht nochmal durch Wald, dann über eine große Wiese weiter. Kurz vor dem Engelhof kommt rechter Hand eine moderne, überdachte Grillstelle. Von hier sind es nur noch 450 Meter bis vor zum Engelhof, nahe des Parkplatzes.

Strecke, Zeit und Anfahrt

Circa 10 km, 160 Höhen-/Tiefenmeter, circa 2,5 Stunden. Über Bissingen nach Ochsenwang, vorm Ortsschild rechts, nach Diepoldsburg. Dort links abbiegen, bis Parkplatz (600 Meter).

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