Seit einem dreiviertel Jahr steht mit Ursula von der Leyen erstmals eine Frau an der Spitze der EU-Kommission Foto: dpa/Francisco Seco

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bleibt unter den Erwartungen, kommentiert Markus Grabitz.

Brüssel - Seit 2010 ist es Tradition: Einmal im Jahr hält der Chef der EU-Kommission die „Rede zur Lage der Union“. Sie ist vergleichbar mit einer Regierungserklärung etwa der Kanzlerin im Bundestag. Seit einem dreiviertel Jahr steht mit Ursula von der Leyen erstmals eine Frau an der Spitze des mächtigen EU-Beamtenapparates, der die Vorschläge für die EU-Gesetzgebung erarbeitet. Es war also ihre erste Grundsatz-Rede in diesem Format. Es hätte ihre wichtigste werden können.

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