Vom Korb zum Keks: Dirk Nowitzki investiert jetzt in süßes Gebäck Foto: dpa/Swen Pförtner

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: Ex-Basketballstar Dirk Nowitzki.

Stuttgart/Dallas - Dirk Nowitzki (42) erfüllte ja nach seinem Karriereende so jedes Klischee eines Ex-Profis. Soll heißen: Wer jahrzehntelang fast wie ein Asket leben musste, der lässt es nach der Laufbahn krachen – und macht um die fettigen und süßen Sachen keinen Bogen mehr. Nowitzki, 21 Jahre lang das German Wunderkind der Dallas Mavericks, drückte das selbst so aus: „Nach dem Karriereende wurde erst mal mit Pizza und Eis trainiert. War super, hat Spaß gemacht, und ich habe gleich zehn Kilo zugenommen.“

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Nowitzki aber bekam die Kurve, nachdem er selbst Kurven bekommen hatte – und entdeckte ein neues Ernährungsfeld für sich. Der Basketball-Held aus Würzburg ernährte sich zu Beginn dieses Jahres einen Monat lang vegan – und stieß an ­seine Grenzen, als seine Kinder abends Chicken Nuggets futtern durften. Aber insgesamt, das sagte Nowitzki, sei es ohne Fleisch einfacher, als er dachte.

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Wo er auf seiner Ernährungsreise inzwischen angekommen ist, wissen wir nicht – klar aber ist, dass er jetzt wieder ein neues kulinarisches Feld für sich erschlossen hat. Denn Nowitzki macht nun auf süßes Gebäck. Nicht bei Dunkin’ Donuts, was vielleicht naheläge – nein, Nowitzki investiert in Cookies. Der NBA-Champion von 2011 zahlte einen unbekannten Betrag in das Unternehmen Tiff’s Treats, das Kekse auf Bestellung ausliefert, ein. Ob Nowitzki nun selbst der größte Cookie-Esser wird? Vielleicht. Seine Kids aber dürften Papas Engagement unabhängig davon toll finden. Denn der Weg zu einem immer prall gefüllten Süßigkeitenschrank, er ist jetzt zumindest nicht mehr weit.

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