Auf dem Sprung: Helena Dornheim gehört zu den Top-Talenten bei Allianz MTV Stuttgart. Foto: Baumann

Die Stammformation von Allianz MTV Stuttgart wird nächste Saison wohl nur aus internationalen Volleyballerinnen bestehen. Zugleich baut der Bundesligist junge deutsche Spielerinnen auf. Was steckt hinter dieser Strategie?

Stuttgart - Es ist schon länger das Ziel von Bundesligist Allianz MTV Stuttgart, vermehrt auf deutsche Volleyballerinnen zu setzen. Insofern war es ein Rückschritt, als nach der verlorenen Finalserie um die Meisterschaft gegen den Dresdner SC bekannt wurde, dass Nationalspielerin Pia Kästner (ASPTT Mulhouse), Lena Große Scharmann (VC Wiesbaden) und Dora Grozer (unbekannt) nächste Saison nicht mehr Teil des Kaders sein werden. Schon jetzt ist absehbar, dass die künftige Stammformation um Krystal Rivers, Simone Lee (beide USA), Maria Segura Pallerés (Spanien), Juliet Lohuis (Niederlande) und Roosa Koskelo (Finnland) ausnahmslos aus internationalen Profis bestehen wird. „Es war nicht so, dass wir erfahrenen deutschen Spielerinnen keine Angebote gemacht hätten“, sagt Sportdirektorin Kim Renkema, „aber letztlich sehe ich nicht ein, für eine Spielerin mehr zu zahlen, nur weil sie Deutsche ist. Wir verpflichten nicht nach Reisepass.“ Und zugleich wird die Altersgrenze nach unten geöffnet.

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