Clemens Neugart mit seinem Sohn Benjamin im vergangenen Jahr Foto: privat

Normalerweise würde Clemens Neugart an diesem Dienstag wieder beim großen Umzug in Villingen mitlaufen. Stattdessen sitzt der 43-Jährige daheim und erzählt, warum er sich darauf freut, im kommenden Jahr endlich wieder in das ramponierte Häs eines Wueschts zu schlüpfen.

Villingen-Schwenningen - Den Pulverdampf abgefeuerter Spielzeugpistolen in der Nase, die Taschen voller Süßigkeiten: Wenn Clemens Neugart an die Februartage seiner Kindheit zurückdenkt, dann sind diese Erinnerungen präsent. Noch mehr aber als Käpsele und Bonbons ist es der Geruch von feuchtem Leinen und Stroh, den der heute 43-Jährige schon immer mit Fasnacht verbindet. Stroh, das Clemens Neugart bereits als Fünfjähriger von seinem Vater ins Häs gestopft bekommen hat. Von Kindesbeinen an schon ist Clemens Neugart ein Wuescht – zunächst eine Spottfigur, längst aber eine Kultfigur der Villinger Fasnet. Die Strohmänner sind im schwäbisch-alemannischen Raum einzigartig.

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