Mittlerweile ließen sich mindestens 81 Infektionen auf zwei Gottesdienste Ende Oktober zurückführen (Symbolbild). Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

In einer Freikirche in Villingen-Schwenningen werden Ende Oktober zwei Gottesdienste abgehalten. Es kommt zu einem Corona-Ausbruch mit zahlreichen Infizierten – und die Zahlen steigen weiter.

Villingen-Schwenningen - Der massenhafte Corona-Ausbruch unter Anhängern einer Freikirche in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) zieht immer weitere Kreise. Mittlerweile ließen sich mindestens 81 Infektionen auf zwei Gottesdienste Ende Oktober zurückführen, sagte eine Sprecherin des zuständigen Landratsamts am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Vor etwa einer Woche lag die Zahl noch bei etwa 60.

An den Gottesdiensten der Gemeinde namens Crystal Forum hatten rund 150 Personen teilgenommen. Das Landratsamt monierte danach, es sei schwierig, die Teilnehmer zu kontaktieren, da auf den vorgelegten Listen teils die Adressen fehlten oder falsche Namen und Telefonnummern angegeben worden seien. Ob Hygieneregeln missachtet worden seien, werde weiter geprüft, sagte die Sprecherin. Die Kirchengemeinde hatte geltend gemacht, dass ein umfangreiches Hygienekonzept für die Gottesdienste erstellt und auch eingehalten worden sei.

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