Donald Trump. (Archivbild) Foto: dpa/John Raoux

„Leider wurde die Wahl manipuliert“ – auch noch vier Monate nach seiner Wahlniederlage gegen Joe Biden hält der ehemalige US-Präsident Donald Trump an seinen unbewiesenen Wahlbetrugsvorwürfen fest.

Washington - Der frühere US-Präsident Donald Trump hält auch mehr als vier Monate nach seiner Niederlage gegen Joe Biden an seinen unbewiesenen Wahlbetrugsvorwürfen fest. „Leider wurde die Wahl manipuliert“, teilte Trump am Samstag mit. Der Supreme Court in Washington und andere US-Gerichte - vor denen Dutzende Klagen des Trump-Lagers gegen das Wahlergebnis erfolglos blieben - seien „feige“ gewesen und würden entsprechend in die Geschichte eingehen.

Anlass für Trumps Mitteilung war ein Artikel in der „New York Times“. Die Zeitung berichtete, konservative Aktivisten würden Trumps „Lügengeschichte“ über Wahlbetrug zu ihrer Top-Priorität machen, um Spenden einzusammeln und Unterstützer bei der Stange zu halten. Seit der Präsidentschaftswahl vom 3. November behauptet Trump, er sei durch Betrug um seinen Sieg gebracht worden. Der Republikaner wurde am 20. Januar vom Demokraten Biden im Weißen Haus abgelöst.

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