Quelle: Unbekannt

Im Jahr 2019 konnte man sich im Zoo über viele Geburten und Neuankömmlinge freuen, musste jedoch auch von einigen Tierlegenden Abschied nehmen. Von Uli Nagel

Mit rund 11 000 Tieren in etwa 1200 Arten ist die Wilhelma einer der artenreichsten Zoos – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Was die traditionsreiche Einrichtung jedoch fast schon einzigartig macht, sind die rund 8500 Pflanzenarten und -sorten im historischen Park und in den Gewächshäusern. Kein Wunder, dass die Wilhelma zu einem der größten Publikumsmagneten im Lande zählt. Die Besucherzahlen für das gerade abgelaufene Jahr liegen noch nicht vor, allerdings werden es sicher nicht weniger als 2018 mit 1,66 Millionen Besucher gewesen sein. Und auch in diesem Jahr lagen Freud und Leid – natürlich auch bei dem Team der Pfleger – nah beieinander. So sehr man sich wieder über zahlreichen Nachwuchs und Neuankömmlinge freute, es hieß auch wieder Abschied nehmen. Neben dem Braunbären Raschid starben mit der Nashorn-Kuh Sani und der Giraffen-Dame Kiburi zwei weitere Wilhelma-Legenden. Und was bringt 2020? Fakt ist, die Wilhelma befindet sich im Umbruch. Bereits seit einem Jahr wird an der neue Asienwelt gebaut und in diesem Jahr fällt der Startschuss für den Bauernhof, in dem, wie beim Streichelzoo, wieder Tierkontakt möglich sein wird: Geplant sind dafür Schafe, Ziegen, Hühner und Schweine. Diese Anlage nimmt die Gestalt eines asiatischen Dorfes an. Die Fertigstellung ist für 2021 vorgesehen. Im Anschluss folgen ein Landschaftsgehege für Tiger und als Krönung die Elefantenwelt.

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