Nicolas Gonzalez vom VfB Stuttgart schmorte im Spiel beim FC St. Pauli eine Hälfte lang auf der Bank. Foto: dpa/Christian Charisius

Am Mittwoch gegen den 1. FC Heidenheim war er noch mit der beste Spieler des VfB Stuttgart. Am Samstag beim FC St. Pauli fehlte Nicolas Gonzalez dann in der Startelf. Das hatte einen disziplinarischen Grund.

Hamburg - Pellegrino Matarazzo ist ein freundlicher und zurückhaltender Zeitgenosse. Dass er nicht knallhart durchgreifen kann, sollte man daraus aber nicht schließen. Das Gegenteil nämlich hat am Samstag Nicolas Gonzalez erfahren.

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Der Argentinier war am vergangenen Mittwoch noch einer der Besten im Spiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Heidenheim. Zum 3:0 steuerte er einen Treffer bei. Umso überraschender war, dass er beim Gastspiel beim FC St. Pauli (1:1/Liveticker zum Nachlesen) in der Startaufstellung fehlte. Insgesamt vier Änderungen hatte Matarazzo, der Cheftrainer des VfB Stuttgart, vorgenommen. Drei davon, erklärte er später, seien geplant gewesen. Gonzalez dagegen hätte wieder spielen sollen. Doch dann leistete er sich einen disziplinarischen Fauxpas.

Nächste Chance am kommenden Mittwoch

Zur Besprechung vor dem Spiel im Teamhotel erschien der Stürmer „ein paar Minuten zu spät“, erklärte Matarazzo, der dies seinem Angreifer nicht durchgehen lassen wollte. Also schmorte er 45 Minuten lang auf der Bank, ehe er nach der Pause für Borna Sosa eingewechselt wurde.

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Gonzalez brachte etwas mehr Schwung in die VfB-Offensive, bei einer strittigen Szene forderte er einen Strafstoß, der Pfiff blieb aber aus. Die nächste Chance bekommt der Argentinier vermutlich am Mittwoch im Pokalspiel bei Bayer Leverkusen – wenn er bei allen Terminen bis dahin pünktlich ist.

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