Es war ein hartes Stück Arbeit, aber der VfB Stuttgart freut sich über das Weiterkommen. Foto: dpa/Danny Gohlke

In einem knappen Spiel setzt sich der VfB Stuttgart beim FC Hansa Rostock durch und erreicht die nächste Runde im DFB-Pokal. Das sagen die Akteure zur Partie im Ostseestadion.

Rostock/Stuttgart - Es war ein hartes Stück Arbeit für den VfB Stuttgart, doch unter dem Strich steht für den Bundesliga-Aufsteiger nach dem verdienten 1:0-Sieg beim FC Hansa Rostock der Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

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Nach der Partie haben sich Spieler und Verantwortliche des Vereins mit dem Brustring zum Geschehen auf dem Rasen des Ostseestadions geäußert. Wir tragen die Stimmen zum Spiel zusammen.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo:

„Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt. Rostock war sehr gut organisiert und hat robust sowie zweikampfstark verteidigt. So einen Gegner muss man auch erst einmal knacken. Dennoch haben wir uns gute Chancen erspielt und noch kurz vor der Pause das 1:0 erzielt. In der zweiten Hälfte haben wir es verpasst, auf 2:0 zu erhöhen. Dadurch kam etwas Hektik ins Spiel. Unterm Strich bin ich zufrieden. Wir sind eine Runde weiter. Das zählt im Pokal. Es war schön mal wieder ein Spiel mit Zuschauern zu erleben.“

Hansa-Coach Jens Härtel:

„Wenn man die Zahl der Tormöglichkeiten sieht, hatte der VfB mehr als wir. Insofern sind die Stuttgarter auch nicht unverdient eine Runde weitergekommen. Wir wussten, dass wir unsere Gelegenheiten konsequent nutzen müssen, das haben wir nicht getan beziehungsweise haben wir in der einen oder anderen Situation die falsche Entscheidung getroffen. Hinten raus war es eine Schlacht. Insgesamt bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Die Leistung gibt uns Mut für die Liga.“

VfB-Kapitän Gonzalo Castro:

„Wir wussten, dass es schwer wird, in Rostock zu spielen. In der ersten Hälfte haben wir es super gemacht. Nach der Pause hätten wir den Sack früher zumachen müssen. Wir hatten vor allem zwischen der 65. und 70. Minute die Chance dazu. Dann wäre es auch nicht mehr so gefährlich geworden am Schluss. Wir nehmen viel Selbstvertrauen für den Ligaauftakt mit.“

VfB-Neuzugang Waldemar Anton:

„Uns war klar, dass es ein schwieriges Spiel in Rostock wird. Wir haben defensiv aber wenig zugelassen. Jeder hat 100 Prozent gegeben, das zählt auf dem Platz. Am Ende wurde es noch einmal spannend, weil wir zwischenzeitlich das zweite Tor nicht erzielt haben. Wir freuen uns, dass wir eine Runde weiter sind.“

VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger:

„Ich bin insgesamt zufrieden – mit dem Ergebnis und dem Spiel. Wir haben phasenweise gut gespielt. Am Ende jedoch haben wir es unnötig spannend gemacht. Das war ein guter Härtetest für den Bundesliga-Auftakt, auch wenn uns gegen den SC Freiburg ein ganz anderes Spiel erwartet. Dass so viele Zuschauer im Stadion waren, mag aus unserer Sicht seltsam gewesen sein. Doch hilft es uns allen, wieder den Weg zurück in eine gewisse Normalität zu finden.“

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