Pellegrino Matarazzo und der VfB Stuttgart haben bei RB Leipzig 0:2 verloren. Foto: dpa/Jan Woitas

Nach der 0:2-Niederlage des VfB Stuttgart bei RB Leipzig am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Leipzig/Stuttgart - Der VfB Stuttgart spielte über 70 Minuten in Unterzahl – und musste sich RB Leipzig am Ende auch deshalb mit 0:2 geschlagen geben. Nach 31 Bundesliga-Spieltagen rangiert das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo weiterhin mit 39 Punkten auf Platz zehn der Tabelle.

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Nach der Begegnung vor leeren Rängen in Sachsen haben sich die beteiligten Akteure geäußert. Wir tragen die Stimmen zum Spiel zusammen.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo:

„Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Nach der Roten Karte war es ein anderes Spiel. Wir haben lange gut verteidigt. Es war klar, dass wir die ein oder andere Chance überstehen müssen. Der Treffer nach der Pause war bitter. Mir hat gefallen, dass wir trotz der beiden Tore konsequent weiter gearbeitet haben.“

Leipzig-Coach Julian Nagelsmann:

„Für uns war es ein wichtiger Sieg. Mit einer Niederlage heute wäre zu viel Druck in den Kampf um die Champions League und Platz zwei gekommen. Es ist nicht 100 Prozent safe, aber es sieht sehr gut aus. Jetzt wollen wir noch mehr als drei Punkte holen, und dann sind wir mit der Leistung ganz zufrieden.“

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VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf:

„Es war ein schwieriges und ein intensives Spiel für uns, entsprechend sind wir mit den Kräften auch am Ende. Wir haben mit einem Mann weniger alles reingeworfen und hätten hier natürlich gerne zumindest einen Punkt mitgenommen. Das 1:0 fällt etwas unglücklich, aber Leipzig hat in dieser Situation auch gezeigt, welche Qualität sie haben. Das zweite Gegentor hätte nicht fallen müssen. In Gregor haben wir einen Torhüter, bei dem wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat uns auch heute wieder den Rücken freigehalten und gute Paraden gezeigt.“

VfB-Torhüter Gregor Kobel:

„Es war heute von Beginn an schwierig für uns. Leipzig hat nicht umsonst in dieser Saison lange im Meisterkampf mitgemischt und hat immer noch die rechnerische Möglichkeit auf Platz eins. Die frühe Unterzahl war ein schwerer Rückschlag für uns, der unsere Pläne für dieses Spiel durchkreuzt hat. Wir haben es in der ersten Hälfte noch gut wegverteidigt bekommen, haben uns reingehangen und in jeden Zweikampf reingeworfen und damit die Null gehalten. Dann kommen wir zu passiv aus der Pause und dürfen das 0:1 so nicht bekommen. Da hätten wir mit einer anderen Energie in die zweite Hälfte starten müssen. Im Anschluss haben wir noch weiter gut verteidigt, Leipzig war aber letztlich zu stark. Für uns heißt es jetzt, kurz durchzuschnaufen und dann in den verbleibenden drei Spielen noch einmal alles zu geben.“

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