Auf dem Weg zum Tor: der VfB-Stürmer Chris Führich umkurvt hier den Kieler Torwart Timon Weiner und erzielt das 2:0. Foto: Baumann/Hansi Britsch

Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß steht schon wieder im Halbfinale. Doch nicht nur das zeichnet den Titelverteidiger aktuell aus, meint unser Sportredakteur Carlos Ubina.

3:0 – das klingt deutlich. Doch der Sieg des VfB Stuttgart bei Holstein Kiel war auf dem gefrorenen Rasen nicht so klar zustande gekommen, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Der Fußball-Bundesligist musste beim Zweitliga-Elften nicht nur aufgrund der eisigen Temperaturen mehrmals zittern, ehe das Weiterkommen im DFB-Pokal feststand. „Um ein bis eineinhalb Tore ist das Resultat zu hoch ausgefallen“, scherzte der Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach dem verdienten Viertelfinalerfolg. Dennoch bleibt ernsthaft festzuhalten, dass der Titelverteidiger an diesem Abend wohl auch den zunächst knappen Vorsprung durch Deniz Undav (55.) über die Zeit gebracht hätte, ehe Chris Führich (90.) und Atakan Karazor (90.+2) mit ihren späten Toren, den Halbfinaleinzug leichter aussehen ließen, als er war.

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