Sergej Iwanchuk (29) liegt mit fünf Einschüssen im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm Foto: Christoph Link/.

In Deutschland werden 200 Verwundete aus der Ukraine behandelt – für hiesige Ärzte eine neue Herausforderung. Manch ein Patient zieht nach der Genesung wieder in den Krieg.

Tak, tak, tak, tak, tak: Fünf Gewehrkugeln durchschlagen den Körper des Berufsmusikers Sergej Iwanchuk am 3. März auf einer Straße im ostukrainischen Charkiw, als er mit seinem Privatauto auf einer Evakuierungsfahrt ist, den Wagen voll mit vier Zivilisten und zwei Katzen. „Der erste Schuss traf mich in ein Bein, der zweite zerfetzte meine Finger“, erinnert sich Sergej Iwanchuk, „es war wie im Film, ein Albtraum“. Trotz der Verletzungen konnte er einen halben Kilometer weiter zu einem Checkpoint der ukrainischen Armee fahren. Da zog man ihn aus dem Wagen, eine Mitfahrerin habe ihre Hand auf eine Wunde bei der Lunge gedrückt, das rettete sein Leben, sagt er. „Die Ärzte in der Ukraine sagten mir, ich werde sterben“, erinnert sich Sergej Iwanchuk in seinem Patientenzimmer im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm, in dem er nun behandelt wird.

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