Die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU regelt ein Abkommen, dem nun auch das EU-Parlament zustimmen wird. Foto: imago/Soren Breiting

Kurz vor Ende des vergangenen Jahres wurde ein Abkommen ausgehandelt, dass die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien regelt. Seither verstößt die britische Seite immer wieder gegen die vereinbarten Regeln. Wie wird es weitergehen?

Brüssel - Das vorläufig letzte Kapitel in der fünf Jahre langen Saga um den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU schreibt das Europa-Parlament. Es wird am Dienstag – vermutlich mit Zweidrittel-Mehrheit – den Vertrag über die künftigen Beziehungen zwischen Brüssel und London beschließen. Der Handelsvertrag und das Partnerschaftsabkommen waren Heiligabend, also kurz vor Jahresende, zwischen den Chefunterhändlern beider Seiten fertig geworden – Michel Barnier für die EU und Michael Gove für das Königreich. Ansonsten hätte es wenige Tage später, Anfang 2021, einen ungeregelten Brexit und damit viel Chaos gegeben. Da mit dem späten Abschluss dem Europa-Parlament nicht mehr Zeit blieb, das Abkommen vor Inkrafttreten zu prüfen, wurde eine Übergangsperiode vereinbart.

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