Hier wäre künftig keine Fahrt nach links und geradeaus möglich. Foto: Iris Frey

Gegen die Pläne der Verwaltung, aus der Veitstraße eine Einbahnstraße als Verkehrsversuch zu machen, gibt es Kritik von Seiten der Bürger, des Bundes der Selbständigen und vom Bürgerverein.

Mühlhausen - Der Verwaltungsvorschlag zur Eindämmung des Schleichverkehrs in der Veitstraße ist bei Anwohnern, Handel- und Gewerbetreibenden sowie dem Bürgerverein Mühlhausen auf Kritik gestoßen. Auch gibt es eine Unterschriftensammlung. Wie berichtet, hat die Verwaltung nun eine Einbahnstraßenregelung für die Veitstraße vorgeschlagen. Auch der Bund der Selbständigen in Mühlhausen (BdS) hat an Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann geschrieben und die Ablehnung der Pläne erklärt. Die Straßen, die als Ausweichstraßen vorgesehen seien, seien zu klein und würden sich nicht für den Verkehr eignen, so die BdS-Vorsitzende Waltraud Mönch. Die Veitstraße sei die Hauptstraße durch den Ort. Diese könne man nicht weiter zum Erliegen bringen. „Ein bisschen Geschäftsleben brauchen wir.“ Den Friedhofsverkehr dürfe man nicht vergessen. Mönch lehnt eine weitere Verkehrsberuhigung und Poller ab. Sie plädiert dafür, „an den Ursachen zu forschen und Lösungen zu finden“.

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