Seit Montag weisen große Warntafeln auf die Brückenschäden und das LKW-Durchfahrtsverbot hin. Außerdem wird es von Sicherungsposten rund um die Uhr überwacht. Foto:  

Das Stahlbetonbauwerk, das die Neckarvorstadt mit der Altstadt verbindet, weist offenbar erhebliche Mängel auf. Obwohl noch weitere Untersuchungen ausstehen, geht das Tiefbauamt davon aus, dass ein Ersatzneubau notwendig ist.

Eigentlich dürfen aufgrund baulicher Mängel seit Montag, 2. Mai, keine Lastwagen mehr über die Rosensteinbrücke fahren – geschweige denn darauf stehen bleiben. Zu groß ist offenbar die Belastung für das knapp 70 Jahre alte Bauwerk (wir berichteten). Vergangene Woche wurde für einen mobilen Baukran jedoch eine Ausnahme gemacht. Er ermöglichte es Experten, sich die Stahlbetonkonstruktion genauer anzuschauen – von unten und der Seite. Nach und nach kristallisiert sich bei der Untersuchung heraus, wie schlecht es um sie wirklich bestellt ist. Die 76 Meter lange Brücke, die von der Firma Ludwig Bauer in Zusammenarbeit mit Professor Fritz Leonhardt, dem Vater des Stuttgarter Fernsehturms, entwickelte wurde, ist wohl nicht mehr zu retten. Sie muss durch einen Neubau ersetzt werden.

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