Die Schmitthenner-Villa in der Eduard-Pfeiffer-Straße unweit des Kriegsbergturms nach dem Umbau im Jahr 1962. So sieht das Gebäude heute noch aus. Foto: Wolfgang Voigt

Für knapp acht Millionen Euro ist eine markante Villa des Architekten Paul Schmitthenner am Kriegsbergturm verkauft worden. Droht ihr jetzt der Abriss? Die Warnungen von Experten werden lauter.

Stuttgart - Was wird aus der von Paul Schmitthenner in den 1930er Jahren entworfenen und vom selben bekannten Architekten in den 1960er Jahren umgestalteten Villa am Kriegsbergturm? Wie berichtet, wurde das Anwesen, das sich in Besitz eines Nachfahren des Bauherrn Otto Werner befand, jetzt für knapp acht Millionen Euro verkauft. Droht ihm der Abriss, weil auf dem 4000 Quadratmeter großen Gelände erheblich größer gebaut werden kann? Der Makler schweigt, die Denkmalschutzbehörde sieht sich nicht zuständig, umso lauter schlägt der Stuttgarter Architektur-Professor Stephan Trüby Alarm: „Es droht der Abriss eines der wichtigsten Stuttgarter Wohnhäuser der 1960er Jahre.“

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