Nach dem Cannstatter Volksfest blieben Poller und Betonklötze am Wasen wochenlang stehen. Die Stadtverwaltung reagierte nun auf eine Redaktionsanfrage und ließ sie entfernen.
Rund 4,2 Millionen Menschen haben die 178. Auflage des Cannstatter Volksfests besucht. Die Fahrgeschäfte, Buden und Bierzelte sind längst abgebaut. Doch fünf mobile Poller und zwei massive Betonblöcke mit Warnbaken hat man offenbar vergessen.
Sie wurden ursprünglich auf der König-Karls-Brücke und auf dem Neckardamm aufgestellt, um einen Terroranschlag mit Lastwagen oder Auto zu verhindern. Seit dem Ende der Veranstaltung am 12. Oktober ist der Wasen wieder von der Talstraße uneingeschränkt zu erreichen. Seither hatten die Absperrungen Radfahrer und Fußgänger mit Kinderwagen behindert.
Vier Poller am Neckar zur Seite geräumt
Die gute Nachricht: Der Hindernisparcours am Neckar ist Geschichte. Doch wieso diese Verzögerung? Nach Angaben von Stadtsprecher Harald Knitter sollte eine Firma die Absperrung abbauen. Sie kam ihrem Auftrag aber zunächst nicht nach. Erst auf Anfrage unserer Redaktion reagierte das Tiefbauamt und forderte das Unternehmen zur Erfüllung des Auftrags auf.
Am vergangenen Donnerstag wurden die beiden Betonblöcke von der König-Karls-Brücke und ein Poller abgeholt. Die vier mobilen Durchfahrtssperren, die leicht versetzt auf dem Rad- und Fußweg an der Schleuse positioniert waren und vor allem bei Dunkelheit eine Gefahr darstellten, wurden indes zur Seite geräumt. Die rund 400 Kilogramm schweren Poller stehen jetzt beidseits des Weges auf den Grünstreifen. Stadtsprecher Knitter nannte keinen Termin, wann sie abgeholt werden.