Die Gewerkschaft erzwingt den Stillstand von Bussen und Bahnen – nicht nur in Berlin. Foto: dpa/Fabian Sommer

Verdi versucht es mit der Brechstange: Mit einem bundesweiten Warnstreiktag setzt die Gewerkschaft die kommunalen Arbeitgeber in einem lange gärenden Konflikt unter Zugzwang – diese müssen sich bewegen, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Auf den ersten Blick erscheint das Auftrumpfen von Verdi im öffentlichen Nahverkehr absurd: Corona hat die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen massiv einbrechen lassen – die Kommunen müssen für hohe Defizite der Verkehrsbetriebe geradestehen. Darf die Gewerkschaft in dieser schwierigen Phase einen bundesweiten Warnstreik lostreten? Und muss sie damit noch den Tarifstreit im öffentlichen Dienst anheizen, obwohl dabei Herausforderungen für viele weitere Berufsgruppen zu bewältigen sind?

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