Mistwetter: Patrick Faber (links) und Mario Marinic Foto: Heiko Potthoff

Die Mannschaft um den Cheftrainer Mario Marinic lässt sich in der Verbandsliga nicht aufhalten und gehört nach dem vierten Erfolg hintereinander bis auf Weiteres zu den Besten. In der Kreisliga A ist das zweite Schmidener Team zunächst einmal besser als das erste.

Hier und da köchelte während der Wartezeit auch ein bisschen Ärger hoch. „Jetzt könnten wir gleich in der Halbzeit sein“, grantelte Heinz Weber auf der Tribüne des Max-Graser-Stadions. Er war am Freitagabend einer der Besucher, die lange kein Fußballspiel sehen durften. Der Fachmann und Funktionär – und das seit einer halben Ewigkeit – war damit nicht rundweg einverstanden. Gelassenheit allerdings überwog unter den Beteiligten. Und zuweilen blitzte auch der Schalk auf. „Bezahlt ihr denn meine Einsatzprämie?“, fragte Mustafa Uslu vom SV Fellbach mit gespieltem Ernst die Unparteiischen. Trockener Humor im Trockenen auf dem – hier überdachten – Tartanbelag, auf dem die Spieler der sportlichen Abendgestaltung harrten, die dann ja tatsächlich noch folgen sollte. Der Schiedsrichter Daniel Traub und seine Assistenten Uwe Illich und Manuel Füller hatten wegen der unklaren Gefahrenlage infolge des Gewitters lange davon abgesehen, die Verbandsliga-Begegnung anzupfeifen. Später regnete es bloß noch – ohne begleitendes Donnergrollen. Mit etwas mehr als einstündiger Verspätung konnte das Spiel beginnen – und der SVF seine Serie fortsetzen. Die Fellbacher um den Aktivposten Valentin Jäkel, unseren Spieler des Tages neben den ebenfalls wieder herausragenden Charalambos Parharidis und Niklas Pollex, bezwangen die Gäste der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach trotz eines frühen Rückstands noch mit 2:1. Am Ende hatte daher Mario Marinic Grund zur Freude und nicht sein Trainerkollege Patrick Faber, der einen ebenso ungemütlichen Abend verbrachte, aber eben einen ohne Belohnung mit dem Schlusspfiff. Nach dem vierten Sieg hintereinander ist der SVF jetzt, als Dritter, Teil eines punktgleichen Spitzentrios. Das Team des TSV Berg, bis dahin ganz vorn, hat den fünften Spieltag nicht so gut hinter sich gebracht. Der davor unbesiegten Mannschaft ist gegen die davor sieglosen Gäste des VfL Pfullingen eine 0:5-Niederlage unterlaufen. Deshalb findet sie sich nun auch hinter den Fellbacher Fußballern, die am nächsten Samstag, 14 Uhr, beim Oberliga-Absteiger SF Dorfmerkingen da anknüpfen wollen, wo sie spät am Freitagabend auf dem durchnässten Rasen im Max-Graser-Stadion aufgehört haben.

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