Ist am 15. Juli mit auf der Bühne im SpardaWelt Eventcenter: Bassisitin und Sängerin Jiska. Foto: Jiska/Jonas Neugebauer

Mit unserer Veranstaltungsreihe „Mittendrin“ sind unsere Leserinnen und Leser näher dran am Puls der Landeshauptstadt. „Sind wir ,Popländ‘?“ heißt am 15. Juli im SpardaWelt Eventcenter das nächste Thema. Mit dabei: die Bassistin und Sängerin Jiska.

Mit unserer Zeitung und unserer Veranstaltungsreihe „Mittendrin“ sind Sie näher dran am Puls der Landeshauptstadt und des Landes Baden-Württemberg. Nächstes Thema ist die Frage „Sind wir ,Popländ‘?“. Seien Sie dabei – am Montag, 15. Juli, im Spardawelt-Eventcenter am Hauptbahnhof. Beginn ist um 19 Uhr. Auf dem Podium: Sängerin und Bassistin Jiska, Kunststaatssekretär Arne Braun, der langjährige Popakademie-Lenker Udo Dahmen und Viktor Schoner, Intendant der Staatsoper Stuttgart. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist notwendig unter: www.zeitungerleben.de/mittendrin.

„Pop in Baden-Württemberg – das ist viel Kreativität, viel Know-how, viel Leidenschaft“, sagt Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst – „und das in verschiedenen Sparten und Genres, von der Musik über Film und Games hin zu Spoken Word und Graffiti“. „Diesen Kunstformen“, sagt Braun, „wollen wir noch mehr Sichtbarkeit verleihen“ – und hat hierfür einen umfassenden Dialogprozess gestartet. Mit dabei waren und sind Musikerinnen und Musiker, Clubs, Veranstalter, Festivalverantwortliche, aber auch Verantwortliche etablierter Staatlicher Kultureinrichtungen bis hin zu den Staatstheatern Stuttgart.

Was sind die Ergebnisse? Ist Baden-Württemberg „Popländ“, wie es der Titel des Projektes verspricht? Das ist, drei Tage vor dem Start des Festivals Jazz Open in Stuttgart am 18. Juli, das Thema des nächsten „Mittendrin“-Abends unserer Zeitung – am Montag, 15. Juli, im Spardawelt-Eventcenter in Stuttgart. Zentrale Fragen auf dem Podium sind: Welche Strukturen gibt es in der Förderung aktueller Kunstformen und insbesondere von Popularmusik in Baden-Württemberg? Greifen diese Strukturen auch im Zusammenspiel mit etablierten Kultureinrichtungen? Wie geht es in der Popförderung nach Abschluss des einjährigen Dialogprozesses „Popländ“ weiter?

Initiierte den Popländ-Dialog im Land: Kunststsaatssekretär Arne Braun Foto: mwk/mwk

Die Ausgangsdaten: Mit rund 559 Millionen Euro Umsatz in Baden-Württemberg ist die Musikwirtschaft auch ökonomisch von Bedeutung. 2021 wurden rund zwei Drittel des Umsatzes über die Musikrichtungen Pop und Deutsch-Pop, Hip-Hop, Rock und Dance erzielt. Andererseits halbierte sich der Umsatz der Musikwirtschaft 2020 von 772 Millionen Euro auf rund 386 Millionen Euro. Grund genug, 2021 im Koalitionsvertrag der Landesregierung von Grünen und CDU die stärkere Öffnung der Kulturpolitik für die populäre Kultur zu verankern.

Was bleibt nach den Haushaltsberatungen?

Ein Jahr berieten unterschiedlichste Akteure über mögliche neue Wege der Förderung und der Zusammenarbeit. Wie geht es nun weiter? „Bis Herbst“, sagt Staatssekretär Braun, „werden wir ein Konzept mit kulturpolitischen Leitlinien für die Popkultur in Baden-Württemberg entwickeln“. Wichtig: Im Dezember entscheidet der Landtag über den Doppelhaushalt 2025/26 – und damit auch über die künftigen Mittel für die Umsetzung des Popkultur-Konzepts.

Musikerin Jiska trifft Opernchef Schoner

Wie ist die Sicht aus der Praxis? „Ganz wichtig für mich ist das tolle Netzwerk in der Musikszene in der Region Stuttgart“, sagt die Bassistin und Sängerin Jiska. Seit 2020 ist sie solo unterwegs – und knüpft für ihre Projekte immer wieder überraschende Verbindungen. Auch sie ist bei „Sind wir Popländ?“ am 15. Juli dabei – ebenso wie Udo Dahmen, 20 Jahre lang Lenker der Popakademie in Mannheim. Was die Popakademie bewirkt? Dahmen lacht und verweist auf die lange Reihe erfolgreicher Absolventinnen und Absolventen. Einige von ihnen spielen inzwischen auch im Opernhaus Stuttgart. Nicht nur für die Reihe Littmann-Sessions macht Opernintendant Viktor Schoner die Türen weit auf. Wie weit aber darf er dabei gehen? Antworten gibt Schoner am 15. Juli und sagt jetzt schon: „Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.“

So Können Sie dabei sein

Der Abend
 „Sind wir Popländ?“ – das ist die Ausgangsfrage für die Veranstaltung in der Reihe „Mittendrin“ unserer Zeitung am Montag, 15. Juli, im SpardaWelt Eventcenter am Hauptbahnhof in Stuttgart. Beginn ist um 19 Uhr. Einlass ist um 18.15 Uhr.

Das Thema
 Zentrale Fragen auf dem Podium sind: Welche Strukturen gibt es in der Förderung aktueller Kunstformen und insbesondere von Popularmusik in Baden-Württemberg? Greifen diese Strukturen auch im Zusammenspiel mit etablierten Kultureinrichtungen? Wie geht es in der Popförderung nach dem Abschluss des zweijährigen Dialogprozesses „Popländ“ weiter?

Die Gäste
 Arne Braun ist seit 2022 Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und hat die Bestandsaufnahme „Popländ“ initiiert.

Die Anmeldung
Der Eintritt für den Abend „Sind wir Popländ?“ am 15. 7. ist frei, eine Anmeldung ist notwendig. Gerne unter: www.zeitung.erleben.de/mittendrin.