Gewalt gegen Frauen findet meist in den eigenen vier Wänden statt. Das Bild stammt von einer Aktion in Berlin. Foto: IMAGO/Seeliger

Wie verbreitet ist Gewalt in unserer Gesellschaft und was können wir dagegen tun? „21 Tage gegen Gewalt“ richtet den Blick unter anderem auf Gewalt gegen Frauen und queere Menschen.

Betroffene kennen die Täter meistens persönlich, der Tatort ist oft das eigene Zuhause. Statistiken zeigen, dass Frauen deutlich häufiger von Beziehungsgewalt betroffen sind – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Grundsätzlich kann jedoch jeder von Gewalt betroffen sein, unabhängig von Alter, sozialer Schicht oder Beruf.

In Stuttgart startet daher am 20. November 2025 die stadtweite Veranstaltungsreihe „Chancengleichheit im Fokus – 21 Tage gegen Gewalt“, die sich mit verschiedenen Formen von Gewalt auseinandersetzt. Die Aktion läuft bis zum 10. Dezember 2025 und greift drei internationale Gedenk- und Aktionstage auf: den „Transgender Day of Remembrance“ am 20. November, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November sowie den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.

Aufmerksamkeit durch Aktion

Die Reihe zeigt in Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Filmvorführungen, wie verbreitet Gewalt insbesondere gegen Frauen, Mädchen, queere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung ist. Dabei werden unterschiedliche Formen von Gewalt beleuchtet. Von Beziehungsgewalt über sexualisierte und digitale Gewalt, Stalking, Menschenhandel bis hin zu Morden. Die Angebote zeigen auch, welche Hilfe es für Betroffene in Stuttgart gibt.

Einen Überblick über die Veranstaltungen sowie weitere Informationen gibt es hier.