Dieser Notruf zur Wasserrettung wurde zerstört. Foto: DLRG

Nachdem am vergangenen Wochenende Rettungseinrichtungen am Max-Eyth-See zerstört worden sind und mehrere hundert Jugendliche gefeiert hatten, haben die Grünen in Mühlhausen Konsequenzen gefordert.

Hofen - Die Grünen-Fraktion des Bezirksbeirats Mühlhausen hat auf die Geschehnisse am Max-Eyth-See reagiert. In einer Pressemitteilung stellt Fraktionssprecher Melih Göksu, fest, dass seit mehreren Wochen der Max-Eyth-See von hunderten Jugendlichen angesteuert wird, um dort gemeinsam zu feiern. Leider sei es dabei zu unschönen Szenen gekommen, bei dem unter anderem eine Notrufsäule des DLRG zerstört wurde. „Der Max-Eyth-See ist das Zuhause für Flora und Fauna in unserer Stadt. Es macht mich wütend, zu sehen, wie viel Müll in den letzten Tagen auf dem Gelände hinterlassen wurde.“ Zudem komme die enorme Lärmbelästigung für Anwohner in Hofen und Mühlhausen für Mensch und Tier hinzu. Er sprach sich für ein konsequentes Vorgehen aus. „Wir können uns nicht dauerhaft solche Bilder ansehen. Der Max-Eyth-See ist ein Landschaftsschutzgebiet und das Ökosystem sehr sensibel. Wir müssen Tiere und Natur besser schützen.“ Die Grünen in Mühlhausen fordern von der Stadt ein Konzept, das derartige Ausschweifungen unterbindet. „Die Stadt muss auch notfalls Platzverweise aussprechen und sie umsetzen“, so Göksu. Der Lokalpolitiker begrüßte, dass Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann die Initiative ergriffen habe und das Thema bei Oberbürgermeister Frank Nopper ansprechen wird.

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