Auf der „USS Gerald R. Ford“ finden 75 Kampfflugzeuge Platz. Foto: imago//Erik Hildebrandt

Der größte Flugzeugträger der Welt ist angekommen, Venezuela hat seine Truppen mobilisiert. Diese Szenarien sind im Konflikt nun wahrscheinlich.

US-Kriegsminister Pete Hegseth schickt noch einmal eine eindeutige Warnung an die Drogenhändler, die versuchen würden, das amerikanische Volk zu vergiften: „Wir werden euch finden und töten.“ Was das bedeutet, ist nahezu jeden Tag auf dem offenen Meer zu beobachten: Bis zum Anfang dieser Woche hatte das US-Militär bereits insgesamt 19 mutmaßliche Drogenboote attackiert, dabei sollen 76 Menschen auf offenem Meer getötet worden sein. Anfangs stammten die Boote offenbar ausschließlich aus Venezuela, inzwischen wird nach Erkenntnissen der „Washington Post“ auch vor der mexikanischen Küste vor Acapulco oder im Pazifik auf Boote aus Kolumbien Jagd gemacht. Großbritannien hat nach einem Bericht von CNN einen Teil des Informationsaustauschs mit den USA aufgrund von Bedenken hinsichtlich Attacken auf die Drogenboote in der Karibik ausgesetzt. Offenbar scheut London mögliche juristische Konsequenzen wegen des völkerrechtlich umstrittenen Vorgehens der Amerikaner.

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