Die Republikaner wollen die Auszählung nach dem Wahltag eingetroffener Briefwahlstimmen verhindern. (Symbolfoto) Foto: dpa/Mark Moran

Per Eilantrag haben die Republikaner in Pennsylvania beim Supreme Court die separate Aufbewahrung von nach dem Wahltag eingegangener Briefwahlstimmen beantragt. Das Vorgehen der Republikaner ist Teil einer juristischen Strategie.

Washington - Die Republikaner in Pennsylvania haben beim Supreme Court per Eilantrag die separate Aufbewahrung von nach dem Wahltag eingegangenen Briefwahlstimmen beantragt. Zuvor hatte der Demokrat Joe Biden Amtsinhaber Donald Trump bei der Auszählung in dem US-Staat am Freitag überholt. Der Antrag der Republikaner ist Teil einer juristischen Strategie mit dem Ziel, die Auszählung nach dem Wahltag eingetroffener Briefwahlstimmen zu verhindern.

In Pennsylvania ist die Frist für den Eingang von Briefwahlstimmen der Freitag - anders als in anderen US-Staaten, in denen der Wahltag als Stichtag gilt. Vor der Wahl hatte der Supreme Court es abgelehnt, diese Regelung zu kippen. Doch mehrere konservativ eingestellte Richter hatten sich offen dafür gezeigt, das Thema nach der Wahl noch einmal aufzugreifen.

Die oberste Wahlvorsteherin des US-Staats, die Demokratin Kathy Bockvar, hatte wegen des Streitfalls bereits die getrennte Aufbewahrung später eingetroffener Stimmen angeordnet. Die Republikaner legten keine Belege dafür vor, dass jemand gegen Bockvars Anweisung verstoßen haben könnte, erklärten aber, es sei angesichts des „Chaos“ im Nachgang der Wahl unklar, ob sich alle Verwaltungen daran hielten.

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