Joe Biden gilt nicht unbedingt als mitreißender Redner. Ihm könnten die veränderten Parteitag-Bedingungen deshalb entgegen kommen. Foto: AP/Matt Rourke

Corona presst die sonst so opulenten US-Parteitage in ungewohnte Kleinformate. Den Anfang machen von diesem Montag an die Demokraten.

Washington - Sie wirken wie aus einer anderen Zeit, die Bilder des Parteitagssommers aus dem Jahr 2016. In Cleveland huldigten die Republikaner einem Geschäftsmann, den sie noch zwölf Monate zuvor lediglich belächelt hatten als unterhaltsamen, gleichwohl chancenlosen Außenseiter. Donald Trump verstieg sich damals zu dem bizarren Satz, er allein sei in der Lage, Amerikas Probleme zu lösen. In Philadelphia wiederum inszenierten sich damals die Demokraten unter dem Allerweltsmotto „Strong Together“ in einer perfekten Show, bevor Hillary Clinton in einer optimistischen Abschlussrede die grenzenlosen Möglichkeiten dieser Welt beschwor und dazu Luftballons in den Nationalfarben Rot, Blau und Weiß in die Höhe niedergingen.

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